Warum der effektive Jahreszins zählt
Der effektive Jahreszins berücksichtigt neben dem Sollzins auch verpflichtende Kosten und die monatliche Zahlungsweise. Er ist gesetzlich vorgeschrieben und macht Kreditangebote vergleichbar.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und effektivem Jahreszins?
Der Sollzins beschreibt nur die reinen Zinskosten. Der effektive Jahreszins enthält zusätzlich alle verpflichtenden Kosten und berücksichtigt die monatliche Zahlungsweise – er ist deshalb die richtige Vergleichsgröße.
Welche Kosten fließen in den Effektivzins ein?
Alle Kosten, die für den Kredit zwingend anfallen, etwa Bearbeitungsentgelte oder eine Pflichtversicherung. Freiwillige Zusatzprodukte wie eine optionale Restschuldversicherung bleiben außen vor – sie verteuern den Kredit aber trotzdem.
Warum weichen zwei Angebote mit gleichem Sollzins im Effektivzins ab?
Weil sie unterschiedliche Nebenkosten, Zahlungsweisen oder Auszahlungskurse haben. Genau dafür gibt es den effektiven Jahreszins: Er macht solche Unterschiede sichtbar.
Quellen
- § 16 Preisangabenverordnung – Verbraucherdarlehen – Bundesministerium der Justiz

