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Baufinanzierung: Der komplette Leitfaden

Von der Budgetplanung über Bauzinsen bis zur Anschlussfinanzierung: So finanzieren Sie Ihre Immobilie solide.

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So läuft eine Baufinanzierung ab

  1. Budget klären: Eigenkapital, Einkommen und laufende Kosten. Nutzen Sie den Baufinanzierungsrechner.
  2. Kaufnebenkosten einplanen: Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % je nach Bundesland), Notar, Grundbuch, ggf. Makler.
  3. Angebote vergleichen: effektiver Jahreszins, Zinsbindung, Tilgung, Sondertilgungsrechte. Aktuelle Werte: Bauzinsen aktuell.
  4. Förderung prüfen: etwa Programme der KfW.
  5. Vertrag und Grundschuld: Darlehensvertrag abschließen, Grundschuld beim Notar bestellen.

Die wichtigsten Stellschrauben

Stellschraube Wirkung
Zinsbindung längere Planbarkeit, meist mit Zinsaufschlag
Anfängliche Tilgung höhere Tilgung = kürzere Laufzeit, niedrigere Restschuld
Eigenkapital senkt Darlehen und Beleihungsauslauf, verbessert Konditionen
Sondertilgung Flexibilität, um schneller schuldenfrei zu werden

Ratgeber

Häufige Fragen

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Baufinanzierung?

Viele Banken erwarten mindestens die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital. Finanzierungen ohne Eigenkapital sind möglich, aber meist teurer.

Welche Zinsbindung ist sinnvoll?

Das hängt von Restschuld, Planungshorizont und Zinserwartung ab. Längere Zinsbindungen bieten Sicherheit, sind aber meist etwas teurer.

Wie hoch sind die Bauzinsen aktuell?

Im September 2026 lagen die Bestzinsen für 10 Jahre Zinsbindung bei rund 3,95 bis 4,0 %. Aktuelle Werte finden Sie in unserem Bauzins-Monitor.

Quellen

  1. § 489 BGB – Kündigungsrecht – Bundesministerium der Justiz
  2. § 505a BGB – Kreditwürdigkeitsprüfung – Bundesministerium der Justiz
  3. Bauzinsen aktuell – Interhyp AG
  4. Förderprogramme für Wohneigentum – KfW Bankengruppe